Amsterdam Seed Center

Grow Infos

Mit diesem Artikel möchten wir Dir grundlegendes Wissen vermitteln, wie Du mit Deinen kostb­­­­aren Cannabispflanzen bestmögliche Erträge produzierst.

Keimung Deiner Hanfsamen:

- In der Erde

- Keimung von Hanfsamen in einem Wasserglas

Keimung von Hanfsamen in einem Wasserglas

Du kannst Deine Samen direkt in der Erde keimen lassen. Setze das Samenkorn in einer Tiefe von 0,5-1 cm in spezielle Sämlingserde, die feucht ist (aber nicht tropfnass). Es muss eine gut ausbalancierte Erde sein, mit einem pH-Wert von ungefähr 6 und einem geringen Nährstoffgehalt. Man kann eine solche Sämlingserde in ganz normalen Gartencentern kaufen, da sie für alle möglichen Saatgutarten verwendet wird. Es ist sinnvoll, mit einer Plastikabdeckung (siehe unten) ein spezielles Mikroklima zu schaffen. Diese kann entfernt werden, wenn die Samen nach ungefähr 3-7 Tagen an der Oberfläche erschienen sind und zu wachsen beginnen. 

Wenn Du mit einem hydroponischen System growst, kannst Du die Samen auch direkt in gut durchtränkte Steinwollwürfel oder Mapito-Substrat stecken. Verwende für das Tränken Wasser mit einem pH-Wert von 5,5 – im Medium wird sich dann ein pH von ungefähr 6 ergeben. Die Sämlinge sind nach der Keimung bereits in der Lage, alle Nährstoffe aufzunehmen, die sie für ihr Wachstum benötigen. Sei in diesem Stadium aber sehr vorsichtig, denn sie können leicht verbrennen und austrocknen. Deshalb solltest Du Deine Babies feucht halten und ihnen nicht zu viel Dünger verabreichen.

Du kannst Cannabissamen auch zwischen nassen Papiertaschentüchern oder Baumwolltüchern keimen lassen, die Du bei Raumtemperatur an einen dunklen Ort legst und schön feucht hältst. Nach einigen Tagen werden sie gekeimt sein und können in kleine Töpfe mit Erde eingepflanzt werden, idealer Weise Sämlingserde.

Wir vom Amsterdam Seed Center denken jedoch, dass die beste Methode zur Keimung Deiner Samen darin besteht, sie in einem Glas Wasser keimen zu lassen. Du kannst dafür Leitungswasser verwenden, aber wenn Dein Wasser besonders chlorhaltig ist, solltest Du besser zu Evian o. Ä. greifen. Verwende auf keinen Fall warmes Wasser, zu kalt sollte es aber auch nicht sein. Nach ca. 24 Stunden werden die Samen auf den Boden herabsinken (da sie einiges an Wasser aufgenommen haben), und am darauf folgenden Tag sollten die ersten Keimungsanzeichen sichtbar sein. Sobald die Keimwurzel Deines Samens eine Länge von etwa einem Zentimeter hat, ist der Samen bereit fürs Einpflanzen. Genau wie bei der Direktsaat ohne Vorkeimung setzt Du den Samen nun 0,5-1 cm tief in feuchte, aber gut belüftete Erde 

Sämlinge unter einer Cola-Flasche als Anzuchtbeschleuniger

eine Cola-Plastikflasche mittig zu zerschneiden und den unteren Teil über den Sämling zu stülpen

Eine einfache und gewitzte Möglichkeit, einen Mini-Anzuchtbeschleuniger (Mini-Treibhaus) zu konstruieren, besteht darin, eine Cola-Plastikflasche mittig zu zerschneiden und den unteren Teil über den Sämling zu stülpen. Sobald die kleine Pflanze zu groß für die Flasche geworden ist, ist sie bereit, ohne diese Hilfe weiterzuwachsen und kann, falls erforderlich, in einen größeren Topf umgepflanzt werden. Die Temperatur sollte bei 20-24°C liegen.

 Noch mehr Infos über Cannabis-Samen keimen HIER KLICKEN und einen Blick auf unsere "Popping Bohnen" Artikel haben.

Outdoor-Kultivierung von Cannabis

Sobald die Cannabispflanzen groß genug sind, ca. 15-20 cm, können sie nach draußen in reichhaltige Erde verpflanzt werden, entweder in den offenen Boden oder einen großen Topf. Im Süden Europas, oder allgemein in warmen sonnigen Gegenden, kann dies bereits im März geschehen (oder in südlichen Breitengraden im September), wohingegen man in Ländern wie Holland bis Anfang Mai warten sollte. Outdoors hängt die Entwicklung Deiner Marihuanapflanzen davon ab, wieviel Sonnenschein, Regen und Wind sie ausgesetzt sind. Es ist Deine Aufgabe, der Natur etwas nachzuhelfen, indem Du genug Wasser und Nährstoffe bereitstellst und sie, falls möglich, vor heftigen Regenfällen schützt, besonders gegen Ende der Blütephase. Manche Cannabispflanzen können draußen über drei Meter groß werden! Sobald die Anzahl der täglichen Lichtstunden unter 15 fällt, fangen Cannabispflanzen an zu blühen. Mit etwas Glück und günstigen Wetterbedingungen in den letzten Monaten können die Pflanzen und ihre Erträge sehr eindrucksvoll werden. Bei guten Bedingungen werden sie eine Menge Buds produzieren – bis zu einem Kilo pro Pflanze.

Cannabisanbau in Gewächshäusern und Folientunneln

Die Qualität von Gewächshaus-Cannabis ist besser als die von draußen angebautem Cannabis. Denn sie können dort wie Indoor-Pflanzen gedeihen, genießen den großen Vorteil des Sonnenlichts – nichts ist stärker als die Sonne – und sind dennoch vor Regen und Kälte geschützt. In dieser Umgebung kann man seine Cannabispflanzen gut kontrollieren, und wenn man durch künstliche Verdunklung den Lichtzyklus vorzeitig auf täglich 12 Stunden reduziert, indem man die Pflanzen oder das gesamte Gewächshaus abdeckt, kann man sogar schon im Hochsommer ernten. Mit gut organisierten Gewächshauskulturen ist es möglich, zwei Ernten in einer Saison zu realisieren.

Indoor-Kultivierung von Cannabis

Indoor-Grow im Amsterdam Seed Center

Indoor-Kultivierung von Cannabis

\Home-Growing ist sehr beliebt geworden, was nicht überrascht, wenn man bedenkt, dass man sich damit auf sehr ökonomische Weise mit Buds in Top-Qualität versorgen kann. Eines der Probleme beim Kauf von Cannabis aus fremden Quellen ist, dass man keine Ahnung davon hat, woher es stammt und wer es angebaut hat. Das Gras, das man dann raucht, ist möglicherweise stark mit Pestiziden belastet, unter Umständen auch mit Schimmelpilzen wie Botrytis oder Mehltau, oder aufgrund mangelnder Spülung mit überschüssigen Nährsalzen. Wenn man aber sein eigenes Cannabis anbaut und die volle Kontrolle über alle Anbaufaktoren hat, weiß man über die Herkunft und Güte Bescheid, und wenn man die Pflanzen gut behandelt und ihnen alles gibt, was sie brauchen, wird man reich belohnt!

Die Qualität von Indoor-Cannabispflanzen ist oft sehr hoch. Mit Hochdruck-Natriumdampflampen (HPS) oder LED-Leuchten kann fast jeder, der über etwas Platz verfügt, sein eigenes Gras anbauen. Indoor-Growing ist etwas komplizierter, weil man die gesamte Umgebung kontrollieren muss, aber wenn es Dir gelingt, günstige Bedingungen zu schaffen, gibt es für Deine Bemühungen die verdiente Belohnung. Und von da an ist es auch so einfach wie viele andere Dinge, Du kannst Dein Erfolgsrezept beliebig oft wiederholen. Achte darauf, dass die Temperaturen 30°C nicht überschreiten und 18°C nicht unterschreiten. In einer perfekten Umgebung beträgt die Temperaturdifferenz zwischen Licht- und Dunkelphase nicht mehr als 10°C. Der Raum sollte gut belüftet sein, permanent mit frischer Luft versorgt werden. Um einen guten Luftaustausch zu realisieren, benötigst Du einen Abluftventilator, der die abzuführende Luft durch einen Aktivkohlefilter zieht, um jenen fantastischen Cannabisduft innerhalb Deines Grow-Raums zu halten und ihn nicht mit Deinen Nachbarn zu teilen.

Die Luftfeuchtigkeit sollte während der Wachstumsphase bei ca. 80% liegen, muss aber gegen Ende der Blütephase weniger als 50% betragen, um Schimmelbefall zu verhindern.

Bevor Du anfängst, raten wir Dir, ein Buch über Growing zu lesen und Artikel im Internet zu studieren (viele Samenfirmen, die wir im Sortiment haben, bieten exzellente Online-Anleitungen an, die bei der Beantwortung Deiner Fragen hilfreich sein können). Oder Du informierst Dich bei anderen Growern, die bereits über Erfahrung verfügen. Obwohl Indoor-Growing nicht sonderlich schwer ist, ist es definitiv ein großer Vorteil, wenn man über grundlegende Aspekte Bescheid weiß.

Nährstoffe 

Marihuanapflanzen können alle notwendigen Nährstoffe am besten bei einem pH-Wert von 5,5-6 aufnehmen und im Pflanzeninneren transportieren. Auf diese Weise gedeiht die gesamte Pflanze prächtig, was maximales Wachstum und große Mengen an qualitativ hochwertigen Buds ermöglicht. In ihren verschiedenen Lebensphasen benötigen Cannabispflanzen verschiedene Nährstoffe und auch verschiedene Mengen derselben, damit ein optimaler Ertrag erzielt werden kann. Viele Düngerfirmen bieten für ihre Produkte ein Düngeschema mit Vorgaben zur optimalen Dosierung an. Du kannst auch biologische Stimulatoren wie z. B. Bewurzelungs- und Blütestimulatoren verwenden. Diese aktivieren das bakterielle Bodenleben (sowie andere Mikroorganismen) und machen die Pflanze so stärker und gesünder. Einige dieser Stimulatoren können einen echten Unterschied ausmachen.

Reguläre Samen (nichtfeminisiert)                                                                             

Um Blütenstände (Buds) zu bekommen, musst Du weibliche Pflanzen kultivieren. Männliche Pflanzen produzieren lediglich zwecks Fortpflanzung Pollen zur Bestäubung der weiblichen Pflanzen, so dass diese Samen produzieren können. Wenn die weiblichen Pflanzen nicht geerntet werden – wie es in der freien Natur der Fall ist – sterben sie irgendwann ab und die von ihnen produzierten Samen fallen auf den Boden, wo sie bis zum nächsten Frühling eine Art Winterschlaf halten und sich anschließend zu neuen Pflanzen entwickeln. Dieser Prozess ist Teil des Lebenszyklus in der freien Natur. Wenn man aber Cannabispflanzen zwecks Konsum der Blüten anbaut, möchte man keine Samen in den Buds haben. Mal abgesehen davon, dass Samen die Buds weniger potent machen, ist es alles andere als gesund, sie zu rauchen oder zu verdampfen, zudem können sie Dir richtig fiese Kopfschmerzen bescheren! Um die Pflanzen von der Samenbildung abzuhalten, muss man die männlichen Pflanzen sofort nach Erkennen des Geschlechts entfernen. Die Männchen erfüllen keinen anderen Zweck außer Fortpflanzung und Züchtung.

Es sind die weiblichen Pflanzen, die man behalten muss, da sie mit ihren schönen Blütenständen, üblicherweise BUDS genannt, einen wunderbaren Geschmack und jene sehr begehrte besondere Wirkung auf Körper und Kopf produzieren. In der vegetativen Phase sehen männliche und weibliche Cannabispflanzen noch gleich aus, erst durch das Erscheinen der Blüten wird das Geschlecht zum Ausdruck gebracht. Von diesem Zeitpunkt an werden Cannabispflanzen unterscheidbar, und männliche und weibliche Pflanzen sehen nun deutlich verschieden aus. Man kann schon im Vorblütestadium das Geschlecht der Pflanzen bestimmen und die männlichen aussortieren. Um die Vorblüten aufzuspüren, muss man sich jedes einzelne Nodium des Stammes anschauen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wirst Du sie im oberen Bereich der Pflanze finden. Männliche Blüten sehen wie sehr kleine „Bällchen“ aus, nach dieser Blütenform sollte man also besonders Ausschau halten, um die Männchen möglichst früh zu identifizieren. 

Feminisierte Samen werden von weiblichen Pflanzen gewonnen, die zuvor mit dem Pollen „umgedrehter“ weiblicher Pflanzen bestäubt wurden. Die solchermaßen genetisch modifizierten Pflanzen produzieren dann speziellen weiblichen Pollen, der nach der Bestäubung normaler weiblicher Pflanzen zur Bildung ausschließlich weiblicher Samen führt.

Als Letztes wären da noch Autoflowering-Cannabispflanzen. Irgendwann in den 1940er Jahren wurde in Südsibirien eine „ruderalis“ genannte Form von Cannabis entdeckt. Sie ist eine sehr zählebige Cannabisvariante mit natürlichem Vorkommen im nördlichen Himalaya und Teilen Russlands. Zu ihren Kennzeichen gehört ein recht spärliches, unkrautartiges Wachstum. Seit den 1990er Jahren kreuzen verschiedene Züchter Cannabis ruderalis mit stärkeren Cannabisarten, um eine automatisch blühende Cannabispflanze zu erschaffen, die innerhalb recht kurzer Zeit großartiges Gras produziert. Zeitsprung ins Jahr 2016: Diese nun „Autoflowering“ genannten Pflanzen sind besonders bei Outdoor-Growern in kälteren Klimagebieten wie den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Nordfrankreich, Großbritannien etc. beliebt. Zudem sind Autoflowering-Pflanzen auch sehr praktisch für Grower, die nahe dem Äquator leben, wo die Pflanzen dazu neigen, fast direkt nach der Keimung in Blüte zu gehen, da die Tage in diesem Teil der Welt sehr kurz sind.

Die Ernte - Die Verarbeitung Deiner Cannabisernte

Die Ernte - Die Verarbeitung Deiner Cannabisernte

Du solltest erst ernten, wenn die Blüten richtig reif sind – nicht eher, aber auch nicht viel später, nachdem sie bereit sind. Ja, die Sache ist etwas knifflig, und Du brauchst für den richtigen Zeitpunkt Geduld und Wachsamkeit... und ein Vergrößerungsglas ist ebenfalls sehr nützlich! Die Zeit zum Ernten ist gekommen, wenn die Harzdrüsen zu ihrer vollen Größe angeschwollen sind, was Du am besten unter der Lupe sehen kannst. 50 Prozent der Trichome, salopp auch Kristalle genannt, sollten milchig-trüb und die anderen 50 Prozent bernsteinfarben sein. Eine weitere, weniger genaue Methode besteht darin, darauf zu achten, ob die Buds immer noch fetter werden. Wenn der Prozess der täglichen Zunahme zum Stillstand gekommen ist und die meisten Blütennarben („Härchen“) sich von weiß zu bräunlich-orange verfärbt haben, ist es an der Zeit, die Pflanzen zu ernten. Schneide zuerst die großen Laubblätter ab und hänge die Marihuanapflanzen mit dem Kopf nach unten an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort auf, damit sie trocknen können. 14 Tage später kannst Du dann die kleineren Blätter entfernen, so dass nur noch die Buds zurückbleiben. Nun ist es soweit – Du kannst Dein eigenes Homegrown-Gras genießen, Buds von superber Qualität! Es gibt eigentlich zwei grundlegende Arten, wie Du Dein kostbares Gras ernten und verarbeiten kannst: Trocken- oder Nass-Schnitt. Mit unserem Artikel „Über die Ernte und was danach kommt“ kannst Du Dich über diese beiden unterschiedlichen Methoden informieren.

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